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Lady GaGa - The Fame (Special Edition)

 Lady GaGa - The Fame (Special Edition) 2009

Tracklist
1. Just Dance (Ft. Colby O'Donis)
2. Lovegame
3. Paparazzi
4. Poker Face
5. Eh Eh (Nothing Else I Can Say)
6. Beautiful Dirty Rich
7. The Face
8. Money Honey
9. Starstruck ft. Space Cowboy & Flo Rida
10. Boys Boys Boys
11. Paper Gangsta
12. Brown Eyes
13. I Like It Rough
14. Summerboy
15. Vanity (Bonus Track)
16. Again Again (Bonus Track)
17. Disco Heaven (Bonus Track)
18. Big Girl Now ft. New Kids On The Block (Bonus Track)
19. Dirty Ice Cream
20. Shake Ure Kitty
21. Just Dance - (The DJ Vice Megamix)
22. Lovegame (Kelvin Nicolas "Dirrty Edit" Remix)
23. The Fame (Album Mixtape Medley)

Bei der Special Edition von The Fame hat Lady GaGa tüchtig reingehaun. 23 Songs, davon etliche Bonus Tracks und 3 Remix. Die Single-Auskupplungen "Just Dance" und "Poker Face" sollte sich schon in jedem Ohr festgesetzt haben. Die zwei Lieder sind auch gute Representanten des Albums.

So wie die zwei Single-Auskupplungen sind viele Songs tanzbar. Auffallend sind dabei die starken Bässe und die Synthesizer, die den Liedern einen Disco-Flair verleihen. Die Texte sind oft eindeutig zweideutig, eignen sich desto trotz sehr zum mitsingen.

Aber die Sängerin hat auch an Abwechslung gedacht. So kann sich der Zuhörer bei "Again Again" und "Brown Eyes" ein bisschen entspannen. Unter anderem von einem Klavier begleitet tritt der Inhalt des Textes in den Vordergrund, als würde Lady Gaga einem eine kleine Geschichte erzählen.

Die Bonus Tracks bereichern das Album noch mehr. Zwar wieder eindeutig tanzbarer schlagen sie einen etwas anderen Ton an. Besonders "Disco Heaven" erinnert den Zuhörer unweigerlich an durchfeierte Nächte im 80er Stil. Die Stimme hat bei dem Lied und auch bei "Vanity", "Dirty Ice Cream" und "Shake Ure Kitty" einen sehr unschuldigen Unterton, doch wird einem beim genauerem Zuhören des Textes rasch klar, dass Lady GaGa alles andere als berechenbar und naiv ist.

Auch die gemeinsame Arbeit mit anderen Künstlern hat sich gelohnt. Bis auf New Kids On The Block, die zu Boyband-mäßig klingen und mit der kräftigen Stimme von Lady GaGa mehr schlecht als recht mithalten können, unterstreichen die "Feat"-Lieder ihren Stil, sie bleibt sich und ihrem Stil treu.

Die einzige Wehtropfen sind die Remixe, auf die man auch hätte verzichten können. Zwar ist der DJ Vice Remix ein guter Appetizer auf das Album, aber da der Song der Drittletzte ist, erscheint es eher so, als ob man die Tracklist nur verlängern wollte.

Alles in allem ist The Fame ein gelungenes Debut-Album, jedoch hat sich Lady GaGa so auch einen hohen Maßstab für die Zukunft gesteckt. Aber wer würde sich über gute Musik beschweren?

Note: 2+
Lieblinge:
Beautiful Dirty Rich, The Fame, Brown Eyes, Summerboy, Disco Heaven, Dirty Ice Cream

15.5.09 21:16
 


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